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Lokales Bündnis für Familie Lengerich

Das Lokale Bündnis für Familie Lengerich wurde am 15. Januar 2014 gegründet. An der Gründungsveranstaltung in der Stadtverwaltung Lengerich nahmen rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil. Den symbolischen Startschuss für die Bündnisarbeit gaben die Bündnispartnerinnen und -partner mit der Unterzeichnung der Alt-und-Jung-Hand-in-HandBündnisdeklaration. Bürgermeister Friedrich Prigge hat die Schirmherrschaft für das Lokale Bündnis übernommen.

Das Lokale Bündnis versteht sich als Plattform für den Austausch und die Vernetzung aller Akteurinnen und Akteure vor Ort, die sich für Familien stark machen wollen. Ziel der Bündnisakteurinnen und -akteure ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien in Lengerich noch attraktiver zu gestalten. Dazu möchte das Bündnis vorhandene Angebote für Familien bündeln, neue Projektideen entwickeln und die Öffentlichkeit für die Bedürfnisse der Familien sensibilisieren. Am 5. März 2014 haben die Bündnisakteurinnen und -akteure ihr Engagement für Familien mit der Gründung des Fördervereins „Lengericher Bündnis für Familie e.V.“ nochmals bekräftigt.

Das Lokale Bündnis setzt sich aus einer Initiativgruppe und fünf themenspezifischen Arbeitsgruppen zusammen. In den Arbeitsgruppen widmen sich die Bündnisakteurinnen und -akteure den Themen „Kleinkinder“, „Schulkinder und Jugend“, „Familie und Beruf“, „Freizeit und Lebensqualität“ und „Pflege und Versorgung im Alter“. Die Arbeitsgruppen haben bereits erste Projektideen, die sie im Rahmen der Bündnisarbeit verwirklichen wollen:

Die Arbeitsgruppe 1 (Kleinkinder) möchte beispielsweise ein Familienhandbuch zusammenstellen,
das alle vor Ort vorhandenen Betreuungs- und Freizeitangebote sowie Beratungsstellen zusammenfasst.

Die Gruppe 2 (Schulkinder und Jugend) versucht, die Ressourcen von Vereinen im schulischen
und außerschulischen Bereich besser zu nutzen bzw. transparent zu machen. Dabei könnten u.a. pensionierte Lehrer, Freiwillige im Allgemeinen und Großeltern beteiligt werden. Aktuell steht man mit dem Leiter der Bädergemeinschaft in Verbindung, um das örtliche Angebot des Hallen- und Freibades evtl. durch Vereinsunterstützung optimieren zu können.

Die Arbeitsgruppe 3 (Familie und Beruf) möchte die bereits vorhandenen Angebote bündeln
und die Betreuung von schulpflichtigen Kindern v.a. in den Ferienzeiten verbessern. Dazu soll idealerweise ein städtisches Angebot unter Einbindung von Unternehmen, Vereinen, dem Jugendzentrum etc. entstehen.

Die Gruppe 4 (Freizeit und Lebensqualität) hat sich folgende Themen angenommen: Erstellung
einer Skateranlage, Möglichkeiten eines Trimm-Dich-Pfads vor Ort abzuklären, öffentlicher Bücherschrank, Schlittschuhwiese (bei winterlichem Wetter), öffentlicher Grillplatz.

Die Arbeitsgruppe 5 (Pflege & Versorgung im Alter) plant ein Beratungs- und Informationsbüro einzurichten, an das sich Bürgerinnen und Bürger z.B. bei Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wenden können. Außerdem werden Nachbarschaftshilfe, Patenmodelle (Alt hilft Jung), niederschwellige Betreuungsangebote und die Zusammenstellung der Angebote vor Ort ins Auge gefasst.