Weltkindertag: Kunterbuntes Treiben


 

Lengerich - „Willkommen“ hießen die Grundschüler am Mittwoch ganz Lengerich, zumindest diejenigen, die versuchten, sich ihren Weg durch die Menge der Kinder zu bahnen. „Willkommen“ stand auf dem Rathausplatz in deutscher Sprache, aber auch auf Tamilisch, Russisch und Türkisch, geschrieben von Saruja, Nicole und Alara von der Grundschule Intrup, die mit rund 50 Drittklässlern am Start war. Die Grundschule Stadtfeldmark kam sogar mit 200 Schülern.

 

Von Dietlind Ellerich und Luca Pals

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Die Malkreide-Aktion des Bündnisses für Familie zum Weltkindertag war nicht nur international, sondern auch sehr gut besucht. Insgesamt 700 Kinder waren vor Ort, ließen sich auf die Einladung des Bündnisses, Lengerich bunt zu machen, gerne und kreativ ein.

Mit Weltkugeln, Kindern, die sich an den Händen halten, zusammen spielen, schaukeln, mit Namen und Wünschen verewigten sie sich auf dem Rathausplatz.

Viele Grundschüler hatten den Tag im Unterricht vorbereitet, sich über die Kinder der Welt und deren Rechte Gedanken gemacht. Einige hatten sogar schon aufs Papier gebracht, was sie am Mittwoch aufs Pflaster malen wollten.

Nicht nur die Kinder und Lehrer der Grund-, Förder- und weiterführenden Schulen waren begeistert von dem farbigen Vormittag, auch die Veranstalter freuten sich über die große Resonanz. „Schön, dass unsere erste große Aktion zu einem Weltkindertag so gut ankommt“, stellte Markus Trott, Ansprechpartner des Bündnisses, zufrieden fest. Das Motto „Jedes Kind hat eine Stimme“ sei aufgegangen, waren sich alle einig.

Schlange stehen für Schokokuss-Brötchen, auch das war der Weltkindertag in Lengerich, und die zehn ehrenamtlichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun, damit auch die ganz Ungeduldigen schnell bedient wurden.

Bunt wurde es auch ein paar Stunden später auf dem Spielfest der Lengericher Familienzentren im Generationenpark an der Gempt-Halle. Die sechs Kitas hatten zu Spiel und Spaß in mehreren Parcours und an Stationen Kinder und ihre Eltern eingeladen. Für die Spiele und auch das leibliche Wohl in Form von Schokoküssen und Waffeln mit Puderzucker waren die Erzieher der Kitas unter der Leitung von Marion Jansen zuständig. Für Jansen selber ist der Weltkindertag von enormer Bedeutung: „Man kann auf die Rechte von Kindern aufmerksam machen. Themen wie Kinderpartizipation und Inklusion sind uns sehr wichtig.“

Die politische Seite des Tages rückte natürlich in den Hintergrund: Die Kinder konnten sich über die Seifenblasen freuen, einen Parcours mit dem Bobby-Car abfahren oder auf der Slackline Geschick beweisen.

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